Wie man häufige Fehler beim Teilen von Fotos von Béatrice Vonderweidt online vermeidet

Wir holen ein Foto, das wir über Google Bilder gefunden haben, fügen es in einen Artikel oder in ein soziales Netzwerk ein und machen dann weiter. Wenn die abgebildete Person eine zurückhaltende Figur wie Béatrice Vonderweidt ist, bringt diese Gewohnheit konkrete Probleme mit sich, von der erzwungenen Entfernung von Inhalten bis hin zu Abmahnungen. Fotos von Béatrice Vonderweidt online ohne Vorsicht zu teilen, bedeutet, einen rechtlichen Rahmen zu ignorieren, der jede Person schützt, auch diejenigen, deren Bild bereits im Umlauf ist.

EXIF-Metadaten in Fotos: Ein ignoriertes Lokalisierungsrisiko

Bevor man sich die Frage des Rechts am Bild stellt, vergisst man ein sehr konkretes technisches Problem. Jedes Foto, das mit einem Smartphone oder einem aktuellen Gerät aufgenommen wird, enthält EXIF-Metadaten: Aufnahmedatum, Gerätemodell und manchmal präzise GPS-Koordinaten.

Wenn man ein Bild teilt, ohne diese Daten zu bereinigen, kann man unbeabsichtigt die Adresse eines Wohnorts, eines Ateliers oder eines häufig besuchten Ortes der abgebildeten Person offenbaren. Proton, der Dienst für verschlüsselte Nachrichten, empfiehlt, die Geolokalisierung in den Kameraeinstellungen zu deaktivieren und die Metadaten vor jeder Veröffentlichung zu löschen.

In der Praxis kann man kostenlose Tools verwenden, die die EXIF-Daten mit ein paar Klicks löschen. Unter Windows ermöglicht ein einfacher Rechtsklick auf die Datei den Zugriff auf die Eigenschaften und das Löschen der persönlichen Informationen. Unter macOS oder Linux erledigen Dienstprogramme wie ExifTool die Arbeit über die Kommandozeile. Eine detaillierte Ressource zu den Fotos von Béatrice Vonderweidt auf Olivia Style erinnert zudem an den gesamten rechtlichen Rahmen, der für diese Art der Verbreitung gilt.

Mann, der aufmerksam Fotos auf seinem Smartphone in einem modernen Büro überprüft, symbolisiert die Wachsamkeit vor dem Teilen online

Teilen oder Republizieren von Fotos: Die Unterscheidung, die alles verändert

In sozialen Netzwerken werden zwei sehr unterschiedliche Handlungen systematisch verwechselt. Auf “Teilen” zu klicken, um einen bereits online stehenden Beitrag weiterzuleiten, ist eine einfache Verlinkung: Man leitet zum ursprünglichen Inhalt weiter, der auf dem Konto der Person oder des Mediums gehostet wird, das ihn veröffentlicht hat.

Ein Foto herunterzuladen und dann auf einem anderen Konto oder einer anderen Plattform erneut zu veröffentlichen, ist eine neue Verbreitung, die der Zustimmung der abgebildeten Person und des Fotografen unterliegt. Das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (Schweiz) stellt klar, dass das Teilen eines bereits auf Facebook vorhandenen Fotos auf Facebook keine neue Genehmigung erfordert, aber das Republizieren auf Instagram einen neuen Upload und somit eine separate Zustimmung des Fotografen erfordert.

Für Béatrice Vonderweidt hat diese Nuance direkte Konsequenzen. Selbst wenn ein Foto auf einer Drittseite oder in einem Suchergebnis erscheint, es zu holen, um es in den eigenen Blog oder das soziale Konto zu integrieren, stellt eine Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO dar.

Was man für erlaubt hält, aber nicht ist

  • Ein auf Google Bilder gefundenes Foto zu kopieren, um einen Artikel zu illustrieren, selbst wenn die Quelle angegeben wird: Die Quellenangabe ist keine Zustimmung der abgebildeten Person
  • Ein Screenshot eines sozialen Medienprofils zu machen und diesen dann auf einem anderen Medium zu verbreiten: Der Screenshot erstellt eine neue Datei, also eine neue Veröffentlichung
  • Ein Foto in einem anderen Kontext als dem ursprünglichen zu verwenden (ein künstlerisches Bild, das für einen Klatschartikel umfunktioniert wird, zum Beispiel): Die Zweckentfremdung ist eine eigenständige Straftat

Recht am Bild in Frankreich: Der Status der Privatperson Béatrice Vonderweidt

Das Recht am Bild beruht auf Artikel 9 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Jede Person, ob berühmt oder nicht, kann sich gegen die Aufnahme, Verbreitung oder Vervielfältigung ihres Bildes ohne ihre Zustimmung wehren. Die Tatsache, dass Béatrice Vonderweidt die Ehefrau von Gilles-William Goldnadel, einer Medienfigur, ist, macht sie nicht zur öffentlichen Person.

Die CNIL hat darauf hingewiesen, dass das Republizieren von Fotos einer nicht berühmten Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten darstellt, selbst wenn das Bild bereits frei online zugänglich ist. Ein Foto im Internet zu finden, verleiht kein Nutzungsrecht.

Zustimmung und Ausnahmen: Was konkret gilt

Die einzige verlässliche Rechtsgrundlage für die Veröffentlichung des Fotos einer Privatperson bleibt die ausdrückliche Zustimmung. Ausnahmen existieren (Recht auf Information über eine Debatte von öffentlichem Interesse, zum Beispiel), aber sie werden von den französischen Gerichten restriktiv ausgelegt.

Für einen Blogger oder einen Webseitenbetreiber besteht die Vorsicht darin, niemals ein identifizierbares Foto ohne schriftliche Zustimmung zu veröffentlichen. Die Rückmeldungen variieren bezüglich der Toleranz sozialer Plattformen gegenüber Meldungen, aber eine Löschanfrage an einen Hosting-Anbieter führt in der überwiegenden Mehrheit der Fälle zum Erfolg.

Zwei Frauen, die über gute Praktiken beim Teilen von Fotos online auf einem Tablet in einem modernen Wohnzimmer diskutieren

Konkrete Überprüfungen vor der Veröffentlichung eines Fotos online

Statt einer Liste abstrakter Prinzipien kann man sich vor jeder Veröffentlichung vier praktische Fragen stellen.

  • Hat die abgebildete Person ihr Einverständnis für diese spezifische Veröffentlichung auf diesem spezifischen Medium gegeben? Eine Zustimmung, die für eine Printzeitschrift gegeben wurde, gilt nicht für eine Webseite
  • Wurden die Metadaten der Datei bereinigt? Überprüfen Sie das Fehlen von GPS-Koordinaten und identifizierenden Informationen in den EXIF-Daten
  • Handelt es sich um ein Teilen (Link zum ursprünglichen Beitrag) oder um eine Republizierung (neuer Upload)? Letzteres erfordert eine separate Genehmigung
  • Respektiert der Kontext der Veröffentlichung den ursprünglichen Zweck des Fotos? Ein Bild, das bei einer Kunstausstellung aufgenommen wurde, kann nicht einen Artikel ohne Bezug zu diesem Ereignis illustrieren

Diese Überprüfungen dauern nur wenige Minuten. Sie vermeiden eine Abmahnung, eine CNIL-Meldung oder die erzwungene Entfernung von Inhalten, Situationen, die seit der Verschärfung des DSGVO-Rahmens häufig geworden sind.

Der sicherste Reflex bleibt der einfachste: Im Zweifelsfall über die Genehmigung nicht veröffentlichen. Ein Artikel kann sehr gut ohne identifizierbares Foto funktionieren, indem er generische Illustrationen oder lizenzfreie Bilder verwendet. Den Datenschutz einer Person wie Béatrice Vonderweidt zu schützen, ist keine redaktionelle Einschränkung, sondern eine gesetzliche Verpflichtung, die jeder Online-Inhaltsersteller schon in der Schreibphase berücksichtigen sollte.

Wie man häufige Fehler beim Teilen von Fotos von Béatrice Vonderweidt online vermeidet